LuzTecIberia

GLOSSAR

Ampere [A]

 
Ein Ampere ist die Stärke eines zeitlich unveränderlichen elektrischen Stromes, der durch zwei im Vakuum parallel im Abstand 1 Meter voneinander angeordnete, geradlinige unendlich lange Leiter von vernachlässigbar kleinem Querschnitt fließend, zwischen diesen Leitern je ein Meter Leiterlänge die Kraft 2x10-7 Newton hervorrufen würde.Benannt ist das Ampere nach dem französischen Physiker und Mathematiker Andre-Marie Ampere (1775 - 1836), der als Begründer der Elektrodynamik gilt. 
 
1 Ampere [A] = 1 Watt[W] / 1 Volt [V] 
 
 

Beleuchtungsstärke [E] - Lux [lx]

 

Die Beleuchtungsstärke (E) beschreibt die auf einen reflektierenden Körper auftreffende Lichtenergie. Sie wird in Lux (lx) angegeben und berechnet sich aus dem Verhältnis von Lichtstrom und beleuchteter Fläche. Die Beleuchtungsstärke kann man mit einem Luxmeter auf horizontalen und vertikalen Flächen messen. Sie ist abhängig von der Lichtreflexion im Raum und von der Arbeit, die verrichtet werden muss. Daher benötigen helle Räume eine geringere Beleuchtungsstärke als dunkle.

Das Einheitenzeichen für die Beleuchtungsstärke ist: lx = lm / m².

 
Situation Beleuchtungsstärke
Heller Sonnentag
100.000 lx
Bedeckter   Sommertag 20.000   lx
Im   Schatten im Sommer 10.000   lx
Bedeckter Wintertag
3.500 lx
Elite-Fußballstadion 1.400   lx
Beleuchtung   TV-Studio 1.000   lx
Büro-/   Zimmerbeleuchtung 500   lx
Flurbeleuchtung 100   lx
Straßenbeleuchtung 10   lx
Kerze   ca. 1 Meter entfernt 1   lx
Vollmondnacht 0,25   lx
Sternklarer   Nachthimmel (Neumond) 0,001   lx
Bewölkter   Nachthimmel ohne Mond und Fremdlichter 0,00013   lx
 

Color Rendering Index (CRI)

Der Color Rendering Index (CRI) ist der Farbwiedergabeindex (Ra), der zur Charakterisierung von Leuchtquellen dient. Dieser Index spiegelt die Natürlichkeit der Farbe wieder. Je größer der Farbwiedergabeindex, desto natürlicher werden Farben wiedergegeben und desto angenehmer werden sie empfunden. Die Größe des CRI / Ra-Wertes kann zwischen 0 und 100 liegen und ist maßgeblich für die Farbwiedergabe von beleuchteten Gegenständen.

Neben Sonnenlicht mit einem Ra-Index von 100, haben beispielsweise Energiesparlampen einen Ra-Wert von etwa 80, Metalldampflampen bringen es auf einen CRI-Wert von 60 bis 70 und weiß leuchtende Leuchtdioden, W-LEDs, haben einen CRI-Wert von 80. Eine Erhöhung des CRI-Wertes von W-LEDs wird durch "warm Weiß" leuchtende LEDs erzielt, die mit meist zwei Leuchtstoffen arbeiten. Diese mit High Color Rendering (HCR) arbeitenden LEDs erreichen CRI-Werte von bis zu 94. 


Farbtemperatur

Farbtemperatur ist der Farbenverlauf eines gänzlich schwarzen Körpers, die er wiederspiegelt, wenn man ihn erhitzt. Je nach Erhitzungsgrad leuchtet der schwarze Körper erst rot, gelb und dann blau. Um die Farbtemperatur angeben zu können, benutzt man die Zahl Kelvin (K).

So hat eine Kerze eine Farbtemperatur von 1.500 Kelvin, eine 100 Watt starke Glühlampe 2.800 Kelvin, während die Morgen- bzw. Abendsonne 5.000 Kelvin hat.

 Farbtemperatur

Die Farbtemperatur hat auch oftmals einen Einfluss auf die räumliche „Stimmung“. So kann ein Raum der mit einer Farbtemperatur von 2.000 Kelvin beleuchtet ist ganz anders wirken als wenn derselbe Raum mit 6.500 Kelvin beleuchtet wird. Ebenso kann die Farbtemperatur auch einen Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden und sogar das Empfinden haben. So kann ein Rotwein bei einer warmen Farbtemperatur anders schmecken als bei einem grellen kalten Weiß Ton.

Lichtquelle
Farbtemperatur
Kerze 1500 K
Natriumdampflampe 2000 K
Glühlampe (40 W) 2600 K
Glühlampe (100 W) 2800 K
Halogenlampe (Hochvolt) 2700-2800 K
Halogenlampe (Niedervolt) 3000-3200 K
Leuchtstofflampe (Kaltweiß) 4000 K
Xenon-Lampe 4500–5000 K
Morgensonne-/ Abendsonne 5000 K
Vormittags-/ Nachmittagsonne 5500 K
Bedeckter Himmel 6500–7500 K
Nebel, starker Dunst 7500–8500 K
Blauer (wolkenloser) Himmel auf der beschatteten Nordseite 9000–12.000 K
Kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang
Klares blaues, nördliches Himmelslicht
15.000–27.000 K

Lebenszyklus

Ein herausstechendes Merkmal von LEDs ist ihre lange Lebensdauer - solange sie unter bestimmten Bedingungen betrieben werden. Im Gegensatz zur herkömmlichen Glühbirne fällt eine LED nicht plötzlich einfach aus, sondern verliert im Laufe ihrer Betriebszeit allmählich an Helligkeit. Je nach Güteklasse verläuft diese Helligkeitsabnahme schneller oder langsamer. Wie unter „Vorteile“ erwähnt können sehr hochwertige LEDs eine Lebensdauer von über 80.000 – 100.000 Stunden (das entspricht 11½ Jahren ununterbrochener Leuchtdauer) und mehr erreichen (Neuen Berechnungen von LED Herstellern zufolge ist eine Lebensdauer von 363.000 Stunden möglich) – immer unter der Voraussetzung, dass sie vom Anwender ordnungsgemäß betrieben werden. Eine ordnungsgemäße Verwendung von LEDs bedeutet, dass die vom Hersteller angegebenen Werte beim Betriebsstrom und Temperatur eingehalten werden. Äußere Umstände, wie Feuchtigkeit oder Wetterbedingungen können jedoch die Lebenszeit einer LED stark beeinflussen.